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AGB

Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der HMM Hansamanagement (e.Kfm.) - nachstehend - Schwerelosreisen genannt – PKE Kurier Express GmbH ist verantwortlicher Frachtführer für den Transport von Expresssendung und Reisegepäck

Stand: 01.01.2019
  1. Geltung
1.1
Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Tätigkeiten von SCHWERELOSREISEN, insbesondere für die Abfertigung, den Umschlag, die Lagerung und den Transport von Sendungen innerhalb Deutschlands und international.
1.2 Zwingende gesetzliche Vorschriften z. B. des Handelsgesetzbuches (HGB) oder bei grenzüberschreitenden Beförderungen der Convention on the Contract for the International Carriage of Goods by Road (CMR), des Montrealer Übereinkommens oder des Warschauer Abkommens in ihrer jeweils gültigen Fassung gehen diesen AGB vor. Die Geltung der Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen (ADSp) ist ausgeschlossen.

Es gelten die Vorschriften der §§ 407 ff. HGB (Frachtgeschäft) für den Kaufmann und den Nichtkaufmann ergänzend, soweit in diesen AGB nichts Abweichendes geregelt ist. 
  1. Leistungsumfang und Hindernisse
2.1
SCHWERELOSREISEN führt als Transportdienstleister Beförderungen von Dokumenten, Paketen, Palletten und Reisegepäck (nachfolgend Sendung genannt) durch. Die Sendungen werden als Sammelladung transportiert und innerhalb der Depots und Umschlagplätze über automatische Bandanlagen sortiert. Bei Eingang im Versanddepot, bei Durchlaufen eines Umschlagplatzes, bei Eingang im Empfangsdepot, bei Übernahme durch den Zustellfahrer sowie bei der Ablieferung werden die Sendungen regelmäßig gescannt. Datum und Uhrzeit werden dabei registriert. Weitere Schnittstellendokumentationen erfolgen nicht. Das zu entrichtende Entgelt, einschließlich etwaiger Zuschläge, ist vom Besteller zu entrichten, wenn nichts anderes vereinbart wurde. Wir sind berechtigt, unsere Leistung von der vorherigen Rechnungszahlung abhängig zu machen; alle etwa getroffenen Vereinbarungen einer besonderen Form der Aushändigung einer Leistungsberechtigungen (z.B. Voucher, Gutscheine, etc.) stehen unter dem grundsätzlichen Vorbehalt der vorherigen Rechnungszahlung. Für Storno- und Umbuchungsgebühren, sowie etwaige Bearbeitungskosten ist ein sofortiger Ausgleich der Rechnung erforderlich.
Der Besteller ist verpflichtet, durch uns empfangene Leistungsunterlagen unverzüglich auf Ihre Mängelfreiheit zu überprüfen und gegebenenfalls zu rügen. Abweichungen der Leistungsdaten gelten als genehmigt, wenn eine schriftliche Rüge nicht bei uns innerhalb von drei Tagen schriftlich eingeht. Bei den von uns angebotenen Preisen für Transport- und Servicedienstleistungen oder andere touristische Leistungen bleiben Änderungen des ausgeschriebenen und auch mit der Buchung bestätigten Preises vorbehalten, wenn sich insbesondere Änderungen der Währungsparitäten, der Verkaufspreise der angeschlossenen Transportunternehmen, Fluggesellschaften oder eingeschalteter Agenturen ergeben, andere unvorhersehbare Ereignisse eintreten oder behördlich festgelegte oder genehmigte Tarife bzw. Steuern und Gebühren geändert werden. Wird die Buchung weniger als 5 Werktage vor Reisebeginn getätigt, können die (z.B. Voucher, Gutscheine, Tickets) per Kurier oder E-Mail versandt werden. Die Gebühr trägt der Besteller, die direkt von dem jeweiligen Anbieter der Leistung erhoben werden. Die Gepäckstücke werden nach Übernahme bei uns in den jeweiligen regionalen Depots verwogen und vermessen. Sollte gemäß zu Ihrer Bestellung eine Gewichts- oder Dienstleistungsabweichungen festgestellt werden, werden wir diese jeweils der gültigen Preis- und Serviceübersicht nachberechnen. Der Besteller verpflichtet sich, die zusätzliche Dienstleistung, oder das von uns nachgewiesene Real-, Wiege- oder tatsächliche Gewicht, sowie das eventuell ermittelte Volumengewicht der Sendung jeweils der gültigen Preis- und Serviceübersicht, das Entgelt/Gebühren hierfür zu begleichen. Als Nachweis gelten die jeweiligen Transportdatenblätter und Sendungsstatusbericht. Der Besteller kann dort alle sendungsrelevanten Daten entnehmen.
2.2
SCHWERELOSREISEN ist nicht zur Untersuchung sowie zur Durchführung von Maßnahmen zur Erhaltung oder Besserung der Sendung und des Gutes und seiner Verpackung verpflichtet.
2.3
Weisungen, die nach Übergabe der Sendungen vom Versender erteilt worden sind, müssen nicht befolgt werden. Die §§ 418 Abs. 1 bis 5 und 419 HGB finden keine Anwendung.
Sind Termin- und Expresssendungen von Beförderungs- oder Ablieferungshindernissen betroffen, wird der Versender unverzüglich unterrichtet, um dessen Weisung einzuholen. Ist die Weisung nicht innerhalb angemessener Frist zu erlangen, so kann SCHWERELOSREISEN diejenigen Maßnahmen ergreifen, welche im Interesse des Versenders angemessen und geeignet erscheinen, insbesondere kann das Sendung an den Versender zurückbefördert werden. Der Versender ist zum Ersatz der erforderlichen Aufwendungen oder zur Zahlung einer angemessenen Vergütung verpflichtet, wenn das Hindernis nicht SCHWERELOSREISEN zuzurechnen ist.
2.4
Die Abholung der Sendungen wird auf den von SCHWERELOSREISEN dafür vorgesehenen Übergabe, elektronische Quittungen/ bzw. Belegen quittiert. Übergaben werden nur persönlich vorgenommen, es sei denn, es wurde etwas anderes vereinbart. Für nicht persönliche Übergaben übernimmt SCHWERELOSREISEN keine Haftung für die Durchführung des Transportes, Anzahl und Inhalt der Koffer/bzw. Gepäcks.
Übermittelt der Versender die Sendungsdaten per Datenfernübertragung an SCHWERELOSREISEN, begründet die Übermittlung der Daten keinen Anschein für die tatsächliche Übergabe der in der elektronischen Versandliste genannten Sendungen. SCHWERELOSREISEN ist nicht verpflichtet, einen Abgleich zwischen elektronisch übertragenen Sendungsdaten und tatsächlich übergebenen Sendungen des Versenders vorzunehmen, es sei denn, dass dies einzelvertraglich vereinbart ist. Die mangelnde Mitteilung einer Differenz ist daher weder als Bestätigung der Versandliste noch als Empfangsbestätigung anzusehen.
2.5
Die Zustellung der Sendungen wird auf den von SCHWERELOSREISEN dafür vorgesehenen Übergabe, elektronische Quittungen/ bzw. Belegen quittiert. Die Zustellübergaben werden nur persönlich vorgenommen, es sei denn, es wurde etwas anderes vereinbart. Für nicht persönliche Übergaben übernimmt SCHWERELOSREISEN keine Haftung für die Durchführung des Transportes, Anzahl und Inhalt der Koffer/bzw. Gepäcks. Die Zustellung der Sendungen, die dem Versanddepot bis 17 Uhr zur Verfügung stehen, erfolgt werktags außer samstags innerhalb Deutschlands regelmäßig innerhalb von 24 Stunden (Regellaufzeit) frei Haus Empfänger.
2.5.1
SCHWERELOSREISEN unternimmt maximal zwei Zustellversuche. Bei Termin- und Expresssendungen wird ein zweiter Zustellversuch nur nach entsprechender Beauftragung durch den Versender oder Empfänger durchgeführt.
2.5.2
Die Zustellung kann bei gewerblichen Empfängern an der Warenannahme erfolgen. Eine Zustellung an Postfachadressen oder vergleichbare Sonderadressen ist ausgeschlossen.
2.5.3
Im Interesse einer möglichst schnellen Zustellung können Sendungen, wenn der Empfänger beim ersten Zustellversuch nicht persönlich angetroffen wird, bei einer in der Wohnung oder im Betrieb des Empfängers anwesenden Person oder, sofern dies nicht möglich ist, bei einem Nachbarn des Empfängers abgegeben werden, wenn nach den konkreten Umständen davon auszugehen ist, dass diese Person zur Annahme der Sendung berechtigt ist. Nachbar ist eine Person, die im gleichen oder nächstgelegenen Gebäude wohnt oder arbeitet. Falls dies nicht möglich sein sollte, können Sendungen in einem nahe gelegenen SCHWERELOSREISEN Depot zur Abholung durch den Empfänger hinterlegt werden. Der Empfänger wird mittels einer zeitgleich ausgefüllten und in seine Empfangseinrichtung (i. d. R. der Briefkasten) eingelegten Benachrichtigungskarte detailliert darüber informiert, dass und wo er seine Sendung abholen kann. Bei einer „persönlichen Zustellung" erfolgt keine alternative Zustellung. Beim Transport von Reisegepäck werden Zuschläge und Gebühren für Zubringer wie Bergbahnen, Fähren, Zollgebühren oder andere Transportmittel und Gebühren gesondert berechnet und sind nicht im Transportpreis enthalten. Die Zustellung erfolgt an den auf der Sendung angegebenen Adressdaten, bei Zustellung auf einem Schiff nach Hafen und Schiffsnamen durch persönliche Übergabe gegen Unterschrift des Empfängers. Am Flughafen wird das Gepäck an der Gepäckaufbewahrung abgegeben, wo sich der Besteller gegen Vorlage des Ausweises und des Flugtickets das Gepäck abholen kann. Gebühren für die Gepäckaufbewahrung zahlt der Besteller. Gepäckzustellungen in Schließfächer werden nicht durchgeführt.
2.5.4
Bei der Zustellung von Sendungen quittiert die Empfangsperson den Erhalt auf dem Handscanner oder in Einzelfällen auf der Rollkarte. Die in digitalisierter Form vorliegende Unterschrift dient als Abliefernachweis.
2.5.5
Hat der Empfänger SCHWERELOSREISEN eine Abstellgenehmigung erteilt, gilt die Sendung als zugestellt, wenn es an der in der Genehmigung bezeichneten Stelle abgestellt worden ist.
2.6
Übergibt der Versender SCHWERELOSREISEN Sendungen unter Nutzung des „FlexDeliveryService", d.h. unter Übermittlung der E-Mail-Adresse des Empfängers, so erhält der jeweilige Sendungsempfänger nach Kontaktaufnahme durch SCHWERELOSREISEN die Möglichkeit, auf die Zustellung der Sendungen unmittelbaren Einfluss zu nehmen. Weisungen des Empfängers gelten gegenüber SCHWERELOSREISEN als Weisungen des Versenders. Die Sendung ist zugestellt, wenn es nach den Vorgaben des Empfängers unter Berücksichtigung der Ziffern 2.5.1 bis 2.5.5 zugestellt wurde.
2.7
Leistungshindernisse, die nicht dem Risikobereich von SCHWERELOSREISEN zuzurechnen sind, befreien SCHWERELOSREISEN für die Zeit ihrer Dauer von den Verpflichtungen, deren Erfüllung durch sie unmöglich geworden ist.
2.8
Können Sendungen nicht nach den Ziffern 2.5.1 bis 2.5.5 an den Empfänger bzw. an eine in Ziffer 2.5.3 genannte Person oder im SCHWERELOSREISEN Depot zugestellt werden und ist eine Rückbeförderung an den Versender mangels Kenntnis der Person des Versenders ausgeschlossen oder verweigert der Versender die Annahme, ist SCHWERELOSREISEN berechtigt, die Sendungen nach Ablauf einer 90-tägigen Frist ab Feststellung der Unzustellbarkeit zu verwerten. Sendungen, deren Inhalt unverwertbar ist, darf SCHWERELOSREISEN vernichten.
  1. Beförderungsausschlüsse (Verbotsgüter)
Es steht SCHWERELOSREISEN frei, einen abgegebenen Auftrag zur Beförderung (Antrag des Bestellers bis zum Abschluss eines Beförderungsvertrages) jederzeit und ohne Angabe von Gründen abzulehnen, bzw. zu stornieren.
3.1
Nachfolgend aufgeführte Güter und Sendungen sind von der Beförderung durch SCHWERELOSREISEN ausgeschlossen.
Sendungen, deren Wert 750,00 € überschreitet. Unzureichend verpackte Güter. Güter, die einer Sonderbehandlung bedürfen (z. B. besonders zerbrechlich sind oder nur stehend oder nur auf einer Seite liegend transportiert werden dürfen). Zerbrechliche oder empfindliche Gegenstände wie; Porzellan oder Glas sind grundsätzlich von der Haftung ausgeschlossen. Verderbliche und temperaturempfindliche Güter, sterbliche Überreste, lebende Tiere. Edelmetalle, Edelsteine, Uhren, Schmuck, Perlen, Kunst- und Sammlergegenstände sowie Antiquitäten im Wert von über 750,00 € pro Sendung. Güter, die zwar selbst nur einen geringen Wert besitzen, durch deren Verlust oder Beschädigung aber hohe Folgeschäden entstehen können (z. B. Datenträger mit sensiblen Informationen).
Telefonkarten und Pre-Paid-Karten (z. B. für Mobiltelefone) Geld und geldwerte Dokumente (z. B. Wertpapiere, Wechsel, Sparbücher) Schusswaffen, wesentliche Waffenteile i. S. d. § 1 Waffengesetz sowie Munition gefährliche Güter der in Ziffer 7 nicht genannten Klassen im innerdeutschen Verkehr und Abfälle i. S. d. KrWG. Sendungen, deren Inhalt, äußere Gestaltung, Beförderung oder Lagerung gegen ein gesetzliches oder behördliches Verbot verstößt; hiervon erfasst sind auch Sendungen, deren Inhalt gegen Vorschriften zum Schutz des geistigen Eigentums verstößt einschließlich gefälschter oder nicht lizenzierter Kopien von Produkten (Markenpiraterie). Güter oder Sendungen, deren Versand nach den jeweils anwendbaren Sanktionsgesetzen insbesondere wegen des Inhaltes, des Empfängers oder aufgrund des Herkunfts- oder Empfangslandes verboten ist. Sanktionsgesetze umfassen alle Gesetze, Bestimmungen und Sanktionsmaßnahmen (Handels- und Wirtschaftsbeschränkungen) gegen Länder, Personen/Personengruppen oder Unternehmen, einschließlich Maßnahmen, die durch die Vereinten Nationen, die Europäische Union und die europäischen Mitgliedsstaaten verhängt wurden
Sendungen mit der Frankatur „unfrei"
3.2
Ferner sind Sendungen von der Beförderung ausgeschlossen, deren Gewicht mehr als 40 kg (Export: mehr als 50 kg) beträgt oder deren Gurt maß mehr als 3m, deren Länge mehr als 2m, deren Höhe mehr als 0,6m oder deren Breite mehr als 0,8m misst.
3.3
Zusätzlich ausgeschlossen sind
3.3.1
von der Beförderung ins Ausland:
gefährliche Güter aller Art
Tabakwaren und Spirituosen
persönliche Effekten und Carnet-ATA-Waren
Reifen, soweit das Empfangsland Schweden ist
3.3.2
von der Beförderung als Termin- und Expresssendung
Arzneimittel
gefährliche Güter aller Art
3.3.3
von der Beförderung als Luftfracht:
verbotene Gegenstände nach der VO (EG) Nr. 300/2008 v. 11.03.2008 sowie deren Durchführungsvorschriften in ihrer jeweils gültigen Fassung
3.4
Der Versender ist zur Einhaltung der Beförderungsausschlüsse verpflichtet und hat vor der Übergabe der Sendungen an SCHWERELOSREISEN entsprechende Kontrollen durchzuführen. SCHWERELOSREISEN übernimmt ausschließlich verschlossene Sendungen. Bei Verdacht auf das Vorliegen von Verstößen gegen Beförderungsausschlüsse sowie in den gesetzlich zulässigen Ausnahmesituationen ist SCHWERELOSREISEN zur Öffnung der Sendungen berechtigt.
3.5
Beauftragt der Versender SCHWERELOSREISEN mit dem Transport von Sendungen, deren Beförderung gemäß den Ziffern 3.1 bis 3.3 untersagt ist, ohne dass SCHWERELOSREISEN den Transport vor Übergabe schriftlich genehmigt hat, trägt der Versender entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen sämtliche aus der vertragswidrigen Beauftragung resultierenden Schäden und Kosten, die SCHWERELOSREISEN oder Dritten entstanden sind, inklusive Aufwendungsersatz für angemessene Maßnahmen, um den vertragswidrigen Zustand oder Gefahren zu beseitigen oder abzuwehren (z. B. Sicherstellung, Zwischenlagerung, Rücksendung, Entsorgung, Reinigung etc.). Bei Verstößen gegen Ziffer 3.2 ist SCHWERELOSREISEN gleichwohl berechtigt, den Transport weiter durchzuführen und vom Versender einen pauschalen Aufwendungsersatz zu verlangen. Dem Versender ist der Nachweis geringerer Aufwendungen ausdrücklich gestattet.
3.6
Auf einer Sendung angebrachte Beschriftungen oder Kennzeichen, die auf eine in Ziffer 3.1 bis 3.3 genannte Beschaffenheit hinweisen, gelten insbesondere im Hinblick auf die in Ziffer 2.1 beschriebene Art der Beförderung nicht als in Kenntnis setzen von SCHWERELOSREISEN. SCHWERELOSREISEN verfügt über keine Möglichkeiten der Sonderbehandlung. Eine durch einen Frachtführer oder dessen Erfüllungsgehilfen erteilte Zustimmung zur Beförderung oder eine stillschweigende Übernahme einer Sendung stellen keine Zustimmung zur Beförderung entgegen eines Beförderungsausschlusses dar.
  1. Pflichten des Versenders
4.1
Jede Sendung ist von dem Versender mit den von SCHWERELOSREISEN zugelassenen und vollständig ausgefüllten Begleitpapieren zu versehen. Fehler beim Ausfüllen gehen zu Lasten des Versenders. Der Versender hat sicherzustellen, dass bei Übergabe der Sendungen nur ein einziger, unbeschädigter und von SCHWERELOSREISEN zugelassener Sendungsaufkleber gut sichtbar und unverdeckt auf der größten Seite der Sendungen angebracht ist. Eine Sendungsnummer darf nur einmal verwendet werden. Alte Sendungsaufkleber, Adressangaben oder sonstige alte Kennzeichen sind zu beseitigen.
4.2
Kommt der Versender seinen Verpflichtungen aus Ziffer 4.1 nicht nach, kann SCHWERELOSREISEN nach pflichtgemäßem Ermessen das Sendung ausladen, einlagern, sichern oder zurückbefördern, ohne gegenüber dem Versender deshalb schadensersatzpflichtig zu werden, und kann von dem Versender Ersatz der erforderlichen Aufwendungen wegen dieser Maßnahmen verlangen.
4.3
Der Versender ist dafür verantwortlich, die versendeten Güter den zu erwartenden Transportbelastungen entsprechend mit einer beanspruchungsgerechten und auf das zu verschickende Gut abgestimmten Innen- und Außenverpackung zu versehen. Das Gut ist so zu verpacken, dass es zum einen selbst vor Verlust und Beschädigung geschützt wird und zum anderen den die Beförderung durchführenden Personen und anderen transportierten Sendungen kein Schaden entstehen kann. Die Verpackung muss insbesondere gewährleisten, dass ein Zugriff auf den Sendungsinhalt nicht möglich ist, ohne eindeutige Spuren an der Außenverpackung zu hinterlassen.
4.4
Die Beauftragung zur Beförderung ins Ausland schließt die Beauftragung von SCHWERELOSREISEN zur Zollabfertigung ein, wenn ohne diese die Beförderung nicht durchführbar wäre. In diesen Fällen obliegt es dem Versender, sämtliche für die zollamtliche Abwicklung erforderlichen Papiere unaufgefordert an SCHWERELOSREISEN zu übergeben. Die Verteilung der Kosten für Zollabfertigung, Zölle und Steuern richtet sich nach der gewählten Frankatur. Sind wegen einer Rückführung von Exportsendungen weitere Frachten, Zölle, Steuern oder sonstige Abgaben zu zahlen, hat diese der Versender zu tragen, es sei denn, SCHWERELOSREISEN hat die Rückführung zu vertreten. Bei Versendungen ins EU-Ausland obliegt die Erfüllung der Nachweispflichten im Zusammenhang mit der Umsatzsteuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen dem Versender.
  1. Nachnahmeservice
5.1
SCHWERELOSREISEN bietet mit dem „Nachnahmeservice" die Möglichkeit an, Sendungen per Nachnahme zu versenden. Die Vorbereitung und Registrierung von „Nachnahmeservice"-Sendungen erfolgt durch den Versender gemäß den Richtlinien von SCHWERELOSREISEN. Sollen mehrere Sendungen an denselben Empfänger per Nachnahme übergeben werden, so ist jede Sendung einzeln als „Nachnahmeservice"-Sendung zu deklarieren. Für jedes „Nachnahmeservice"-Sendung wird ein Zuschlag gemäß Vereinbarung erhoben.
5.2
Der Nachnahmebetrag ist auf dem dafür vorgesehenen Sendungsschein einzutragen. Er ist für die einzelne Sendung auf maximal 2.500,00 € begrenzt. Werden mehrere „Nachnahmeservice"-Sendungen am selben Tag an SCHWERELOSREISEN zur Beförderung an denselben Empfänger übergeben, darf die Summe der Nachnahmebeträge insgesamt 10.000,00 € nicht übersteigen. Werden die Sendungsdaten per Datenfernübertragung an SCHWERELOSREISEN übermittelt, gilt der auf diesem Weg übertragene Nachnahmebetrag. Wird der Nachnahmebetrag in Ziffern und Worten angegeben, gelten im Zweifel die Ziffern. Bei Exportsendungen an Empfänger außerhalb der Eurozone ist der Nachnahmebetrag in der Währung des Empfängerlandes anzugeben.
  1. Expressversand Standard und Termine
6.1
Beim „Standard Expressversand" erfolgt die Zustellung innerhalb Deutschlands (ausgenommen Inseln) bis spätestens 17 Uhr am auf die Abholung folgenden Werktag (Montag-Freitag), vorausgesetzt, das Sendung steht dem Versanddepot bis 17 Uhr am Abholtag zur Verfügung.
6.2
Die Zustellung von Expresssendungen erfolgt bis zur vereinbarten Zeit. Zustellungen auf Inseln sind im Rahmen des Expressversandes nicht möglich. Vor der Beauftragung eines Expressversandes ist unser Kundendienst zu informieren. Expressaufträge über ungültige Zieladressen sind ausgeschlossen.

Wird die vereinbarte Ablieferzeit um mehr als 15 Minuten überschritten, erstattet SCHWERELOSREISEN dem Versender, abhängig vom Ausmaß der Lieferfristüberschreitung, den Aufpreis, der für den Service gezahlt wurde, abzüglich entrichteter Umsatzsteuer, sofern SCHWERELOSREISEN die vereinbarte Ablieferzeit schuldhaft überschritten hat. Im Übrigen bleiben die Regelungen der Ziffern 9.1 und 9.2 hiervon unberührt.
6.3
Da durch die Messeveranstalter Zustellungen unterschiedlich gehandhabt werden, entfällt vorbehaltlich einer konkreten Zusage die Laufzeitgarantie bei an Messen adressierten Sendungen.
  1. Gefahrgutservice
7.1
SCHWERELOSREISEN besorgt ausschließlich im innerdeutschen Verkehr die Versendung gefährlicher Güter der Klassen 2 (ausgenommen Klassifizierungscode 1-3, 4F und toxische Gase), 3, 4.1 (ausgenommen Klassifizierungscode SR und FO), 5.1 (ausgenommen Verpackungsgruppe I sowie Klassifizierungscode O3, OT1, OF, OS, OW, OTC), 8 und 9 (ausgenommen Klassifizierungscode M1 bis M3, M8 bis M10) gemäß den Anlagen A und B des Europäischen Übereinkommens über die Internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR) und der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB).
7.2
Der Versender ist dafür verantwortlich, dass bei Übergabe des Gefahrgutes an SCHWERELOSREISEN die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich Deklaration, Verpackung, Mitgabe von Beförderungspapieren und schriftlichen Weisungen usw. eingehalten werden, auch wenn die Verpflichtungen denjenigen treffen, der das Gefahrgut tatsächlich übergibt.
Bei der Übergabe von Gefahrgütern sind die im SCHWERELOSREISEN System vorgeschriebenen barcodierten Gefahrgutaufkleber gemäß gültiger Referenznummernliste durch den Versender aufzubringen.
7.3
Verstößt der Versender schuldhaft gegen die in Ziffer 7.2 beschriebenen Verpflichtungen, so haftet er für daraus entstehende Schäden.
  1. Transportvergütung, Erstattung von Auslagen
8.1
Es gelten die jeweils zwischen SCHWERELOSREISEN und dem Versender vereinbarten Preise und Zuschläge. Sollte das Volumengewicht (auf der Basis Länge in cm x Breite in cm x Höhe in cm : 6000 = Volumengewicht) größer sein als das tatsächliche Gewicht, kann SCHWERELOSREISEN eine gesonderte Nachberechnung vornehmen. Um Verfügungen und die Beförderung von nicht automatisch sortierfähigem Gut, dessen Beförderung einer gesonderten Vereinbarung bedarf, werden dem Versender nach der jeweils gültigen Preistabelle berechnet. Muss eine Sendung aus Gründen, die nicht von SCHWERELOSREISEN zu vertreten sind, retourniert werden, stellt SCHWERELOSREISEN dem Versender die Transportvergütung für die Sendung nochmals in Rechnung. Für das Stornieren von Aufträgen kann SCHWERELOSREISEN dem Versender Aufwandsersatz (Stornogebühren) in Rechnung stellen.
8.2
Rechnungen von SCHWERELOSREISEN sind sofort und ohne Abzüge zur Zahlung fällig. Dem Versender ist insbesondere die Aufrechnung mit Gegenforderungen untersagt, es sei denn, dass diese unbestritten sind oder rechtskräftig festgestellt wurden. Rechnungen von SCHWERELOSREISEN gelten nach Ablauf von drei Monaten ab Rechnungszugang als genehmigt. Auf diese Folge wird der Versender mittels eines Rechnungsaufdruckes zusätzlich hingewiesen.
8.3
Sind Transportentgelte, mit der Verzollung verbundene Kosten (insbesondere Zölle und Steuern), sonstige Kosten oder Aufwendungen von einem ausländischen Empfänger zu zahlen, oder wurden sie von ihm verursacht, so hat der inländische Versender SCHWERELOSREISEN die Beträge zu ersetzen, die von dem ausländischen Empfänger auf erste Anforderung nicht beglichen wurden.
  1. Haftung
9.1
SCHWERELOSREISEN beruft sich bei Verlust oder Beschädigung bedingungsgerechter Sendungen auf die Einwendung der Haftungshöchstgrenze nach § 431 Absatz 1 HGB, die nach den §§ 429 und 430 zu leistende Entschädigung wegen Verlust oder Beschädigung der gesamten Sendung ist auf einen Betrag von 8,33 Sonderziehungsrechten des Internationalen Währungsfonds (SZR) je kg des Rohgewichts der Sendungen. SCHWERELOSREISEN haftet nicht für Folgeschäden und Folgekosten wie z. B. rein wirtschaftliche Verluste, entgangenen Gewinn oder Umsatzverluste, Aufwendungen von Ersatzvornahmen sowie Schäden, die durch Verzögerungen bei Zoll- oder Luftfrachtabfertigung entstehen. Die Haftung für Verspätungsschäden ist bei innerdeutschen Beförderungen auf das dreifache und bei grenzüberschreitenden Transporten auf das einfache der Fracht, die für die betreffende Sendung berechnet worden ist, begrenzt. Im Übrigen haftet SCHWERELOSREISEN dem Besteller bei schuldhaftem Verlust des Gepäcks oder Beschädigung des Inhaltes durch Nässe oder Brand, nicht bei Beschädigung der Außenhülle.

Eine Haftung für Verspätungsschäden ist ausgeschlossen. Bitte beachten Sie, dass Fluggesellschaften oder Schiffe nicht verpflichtet sind, abzuwarten. Die sich aus Versäumnis des Anschlusses (z.B. wegen höherer Gewalt) ergebenden Kosten gehen ausschließlich zulasten des Bestellers. Schäden am Reisegepäck oder Zustellungsverzögerungen bei Flügen sind unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Diese Anzeige ist Voraussetzung für eine Haftung der Fluggesellschaft. Wir haften für so etwas nicht.
9.2
Hat der Versender keine Transportversicherung abgeschlossen, haftet SCHWERELOSREISEN über die Haftungsgrenze nach Ziffer 9.1 Satz 1 hinaus bis zum Wert des versendeten Gutes, in der Höhe begrenzt auf
den Einkaufspreis bzw.
bei gebrauchten Gütern den Zeitwert bzw.
bei aus Anlass einer Versteigerung versendeten Gütern den Versteigerungspreis,
je nachdem, welcher Betrag im Einzelfall der niedrigste ist, maximal jedoch bis 750,00 € (bei „Nachnahmeservice"-Sendungen bis 2.500,00 €) je Sendung.
Ein zwischen dem Versender und seinem Versicherer vereinbarter Selbstbehalt führt nur dann zur Anwendbarkeit dieser Ziffer 9.2, wenn dies zwischen SCHWERELOSREISEN und dem Versender ausdrücklich schriftlich vereinbart wird.
9.3
Bei „internationalen Sendungen" richtet sich die Haftung von SCHWERELOSREISEN nicht nach den Ziffern 9.1 und 9.2, sondern grundsätzlich nach den Bestimmungen des Montrealer Übereinkommens. Die Haftung ist auf 19 SZR je kg des Rohgewichts der Sendung begrenzt.
9.4
Hat SCHWERELOSREISEN dem Versender für die Dauer der Zusammenarbeit das Nutzungsrecht an Versandsoftware eingeräumt und diese ggf. installiert, haftet SCHWERELOSREISEN nur für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden. Dies gilt nicht bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder der Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten. Sollte SCHWERELOSREISEN eine wesentliche Vertragspflicht leicht fahrlässig verletzt haben, ist die Haftung von SCHWERELOSREISEN auf den vorhersehbaren Schaden begrenzt. Für den Verlust von Daten des Versenders und deren Wiederherstellung haften SCHWERELOSREISEN oder SCHWERELOSREISEN IT nicht, wenn ein solcher Verlust durch angemessene Datensicherungsmaßnahmen seitens des Versenders vermeidbar gewesen wäre.
  1. Aufwendungsersatz
Beauftragt der Versender SCHWERELOSREISEN mit der Entgegennahme ankommender Sendungen oder der Einfuhr einer Sendung aus dem Ausland, so ist SCHWERELOSREISEN berechtigt, aber nicht verpflichtet, diesbezügliche Frachten, Wertnachnahmen, Zölle, Steuern und sonstige Abgaben sowie Spesen auszulegen. Der Versender ist zur Erstattung dieser Auslagen verpflichtet.
  1. Ausschluss weiterer Ansprüche des Versenders
Die Weiterbelastung von Bußgeldern an SCHWERELOSREISEN, welche der Versender an Dritte zu leisten hat, ist ausgeschlossen.
  1. Teilwirksamkeit/Gerichtsstand
12.1
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, wird hierdurch der Bestand der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
12.2
Für die Rechtsstreitigkeiten mit Privatpersonen, Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist ausschließlicher Gerichtsstand Hamburg.
Hinweise zur Online-Streitschlichtung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.

 

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